Still doing this, gegen alle Müdigkeiten. Diese Variante ist neu, die Zeitumstellung hat mich ausgeknockt. Immerhin, die Kinder kommen klar. Ich habe gute Dinge vor und bringe die Kinder diesmal selbst in die Kita, damit ich danach schon wach bin für den Tag, aber am Abend hängt mir das nach, die Nacht ging bis vier.

Apropos hängen: heute kopfüber die frischgewaschenen Haare gebürstet, vor dem großen Schlafzimmerschrankspiegel. Und dann das: die Haut unter meinen Augen hängt herunter. Schwere leere Lappen, das war mir neu. Körper, oder: man lernt nie aus. Wie ich erst schrieb: Körper, moder. Das kommt auch noch.

Was da ist: mein neuer schöner Schreibtisch und ich fühle mich, als hätte ich zu Weihnachten ein neues Videospiel bekommen und will spielen, den ganzen Abend nur spielen, aber dann muss ich ins Bett, und kann ich’s nicht ins Bett mitnehmen? Ich will nicht ins Bett, ich will die Nacht an meinem schönen neuen Schreibtisch verbringen, kann ich ihn nicht mit in mein Bett nehmen? Aber weil ich auf Morgensonne in meiner Dachkammer hoffe, sollte ich schlafen, wirklich, ohne ein langes helles Möbel im Arm. Ohne noch mal hochzuschleichen.

Zu gestern, für Morgen habe ich eine Idee, die funktionieren kann. Mein Plan für #the100daysproject ist, jeden Tag ein kleines Bild zu machen, zu einem Satz, den ich gelesen habe, den ich finden muss. Ohrwurm, Unilektüre, Kindermund oder was auch immer. Aufmerksam sein für Sätze. Auch wenn mich das Doppel-f noch stört: #100daysoffindingwords it is.

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