18.1.

Manchmal (heute) frage ich mich, wie ich mit so einem Schlafrhythmus die Schule schaffen konnte. Natürlich habe ich heute verschlafen. Natürlich bin ich nicht ins Museum gegangen, weil vor der Lohnarbeit keine Zeit mehr dafür war. Statt zu schlafen hänge ich jetzt hier, immerhin unterm Laken, um halb drei, weil ich das nicht vorher geschafft habe. Meine Augenlider werfen schon Anker aus, für jede Wimper einen, und ich schlafe noch nicht und morgen wieder lang, wetten. Aber dann ist da auch die Erkenntnis, dass ich die letzten Tage neben dem Baby geschlafen habe, das natürlich die ganze Nacht snacken möchte, wenn es in Riechweite meiner Brüste liegt, aber ohne Milch durch die Nacht kommt, wenn es neben einem anderen Menschen liegt. Ich glaube, ich bin noch nicht heavy metal genug für nachts abstillen, aber nachhaltig ist das hier auch nicht, so lang zu schlafen, zwar, aber so dünn zu schlafen wie Eis das knackt, als sei es Creme Brulee und ich tippe nur mit dem Finger darauf oder das Baby mit seiner Zunge und zack, wach. Schlafe, wenn das Baby schläft, blogge, wenn das Baby bloggt.

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