Findelkiste

Die Wohnungstür klingelt. Ich erschrecke mich sehr und lasse den, den ich liebe, aufmachen. Wir erwarten niemanden. Vor der Tür steht ein Nachbarjunge und sagt, dass unten, vor der Haustür ein Paket läge, da stünde ein Name drauf, der auch auf unserer Klingel stehe. Der, den ich liebe, geht und holt eine schöne Kiste hoch, die tatsächlich für uns ist, und findelkindgleich abgelegt wurde, nicht postverschickt.

Ich bin verzaubert. Dieses Ding auszupacken war wie auf Schatzsuche zu gehen. Der political pun. Die Zahlen auf den Blättern (3A-E!), an einem Tag, an dem ich mich fragte, warum ich keine Kastanien und keine Herbstblätter mehr sammle, um damit zu basteln. Das L, für das auch ich noch keine Farbe habe. Die Erinnerung an den Abend am Main. Und dass das Paket nicht nur an mich addressiert war. Allein: wir haben es so schnell ausgepackt, wie wir Luca am letzten Tag in ihren Teddyanzug einpackten, und ich bekam schon wieder einen Schreck. (Mehr auskosten, mehr anfassen, mehr staunen, bitte. Mehr Zeit.) Dann kamen wir auf den Grund dieser Herbstkiste und mit ihm auf eine Idee – wir wollen einen Drachen bauen und steigen lassen.
Bring Wind, Wochenende!

Leichtigkeit

Eine Decke, ein Kuvert, ein bleistiftbeschriebener Zettel, ein Kranich und Lumpi, der Golden Retriever-Welpe von Sue. Wir besuchen die Pietät nach einem Tag Aufschub wegen akuten Neinichbinnochnichtbereits, um Papiere zu unterschreiben, dem Saarländisch des Sachbearbeiters zuzuhören, ihm die letzten Dinge mitzugeben, damit sie unserem Kind in die Sargschachtel gelegt werden (weißlackierte Pappe, 25€). Zu spät gefragt, was ich noch dazugeben könnte, um es tun zu können; nicht zu spät, um die guten Ideen aufzulisten: ein Stück eigener Kindheit, einen Schnuller als „Ruhesauger“, ein Vorlese- oder Bilderbuch, Süßigkeiten, ein Shirt, das nach Eltern riecht, ein Foto der Eltern.
Der Sachbearbeiter telefoniert mit dem outgesourcten Unternehmen, das die Toten abholt (190€ pro Fahrt), wir machen aus, dass ich die Sachen selbst in die Schachtel legen darf. Wir machen aus, dass ich unser Kind sogar selbst umbetten und einsargen (sonst 85€) darf. Ich freue mich, als sei ich zum Meet & Greet mit einem Star eingeladen.
Der Leichenwagen vor der Pathologie des Krankenhauses, ein Familienauto mit beigen Jalousien. Die Fenster am Eingang, nicht isoliert, es zerblättert. Der Warteraum mit Kapellenfenstern, vertrockneten Blumen, einem gekippten Holzpodest für Erwachsenensärge, Fliesenboden. Warten mit einem stillen Mann, der die Hände faltet und einem schönen Blonden mit Brille, der spricht. Anzug und Krawatte, beide. Wir ziehen unsere Taschen, ziehen unsere Jacken aus. Der lange Metallwagen unter grünem OP-Tuch, Fußende zuerst hineingeschoben, dann lange nichts, dann Kind am Kopfende, kissengroß und zugedeckt. Ich kremple die Ärmel hoch. Die Sargschachtel, nicht wie in der Pietät ausgestellt sondern ohne Matratze, bloß Karton. Wir nehmen die Decke und machen ein Kissen daraus, zum Ersatz. Das Kind, mit Flecken im roten Gesicht, Schimmelgeruch. Ich decke es auf, schiebe eine Hand unter den Rücken, hebe es rüber. Das Kind, hart und schwer. Das Kind, schön wie immer.
Den Kranich neben das Köpfchen. Den Brief zu den Füßen. Den linken Arm Lumpi um den Hals gelegt. Mehr nicht. Wir nehmen uns in den Arm, ich nicke, der Blonde mit Brille legt den Deckel auf die Schachtel. Der Pathologe, Glatze, Bart und seine Brille nicht auf der Nase, verneigt sich wie zur Entschuldigung. Ich lächle, die ganze Zeit. Es ist leicht. Es ist so leicht. Auf dem Rückweg fährt der Leichenwagen ein Stück neben uns her; wir winken, bis er abbiegt.

7 Sachen

7 Bilder von 7 Sachen, für die ich meine Hände gebraucht habe. Sechs von heute, eines von davor. Abgeschaut bei Frau Liebe.

Einen Granatapfel zerlegt. Eine Hälfte gemampft, die andere wie Wassereis eingefroren.

Mit Salzshampoo das Haar eingeschäumt (oh!) und gewaschen.

Etwas ins Notizbuch gezeichnet.

Eine neue Filmrolle in die alte Kamera gefiddelt.

Eine saure Clementine geschält.

Den rechten Zeigefinger auf die linke Maustaste gedrückt.

Handabdrücke mit grünem Stempelkissen versucht. (Gelingt nicht.)
Gestreichelt und gefühlt und gehalten. Mit den Händen erinnern. (Gelingt noch.)

Oh, ktober

Train-whistles, sweet clementine
Blueberries, dancers in line
Cobwebs, a bakery sign
Oooh, a sweet clementine, oooh, dancers in line, oooh

If living is seeing I’m holding my breath,
In wonder, I wonder what happens next
A new world, a new day to see

I’m softly walking on air
Halfway to heaven frontier
Sunlight unfolds in my hair
Oooh, I’m walking on air, oooh, to heaven frontier, oooh

If living is seeing, I’m holding my breath
In wonder, I wonder what happens next
A new world, a new day to see
To see…

Ein Lied eingeübt, nur für die Tochter gesungen, nachts. Gehofft, dass sie sich erinnern können würde, dann, wenn nicht mehr Wasser ihr Resonanzraum wäre. Wenn die Vibration meiner Stimme von außen und meine Haut an ihre klänge. Gehofft, dass sie sich erinnern können würde. Nicht gewusst, ob sie’s je hören konnte. Aber fühlen vielleicht, und immer den Bauch gestreichelt dabei.
Er geht, um Bescheid zu sagen, dass wir bereit sind sie abzugeben. Ich halte sie auf meinem Arm, Gesicht an Schulter, streichle ihren Rücken. Sie kann es nicht hören, ich singe ihr trotzdem was. Dieses Lied, das erste Mal an der Luft, das allerletzte Mal. Vor Toten kann mir meine Stimme nicht peinlich sein. Sie bricht ein bisschen, das ist nicht schlimm. Ich bin fertig, ehe er wiederkommt, ich halte ihren Kopf und drehe sie um. Ihre Nase ist ein wenig eingedellt. Unter ihrem rechten Augenlid hat sich ein hellgelber Tropfen gebildet. Ich bilde mir gar nicht erst ein, dass das eine Träne sein könnte, aber oh.

Einstellungsbescheide

“Zwar hatte der Beschuldigte zu diesem Zeitpunkt offenbar erkannt, dass Sie, wie er es ausdrückte, tatsächlich “keine Lust” hatten, jedoch musste er daraus nicht den Schluss ziehen, dass Sie keinerlei weitere sexuelle Handlungen mehr dulden wollten.”

Rape culture. Wenn durch Gerichtsentscheide bestätigt wird, dass Frauenkörper für Sex zur Verfügung stehen. Dass Frauen Sex zu erdulden haben. Wow. Es wundert mich nicht, dass Vergewaltigung in der Ehe erst 1997 strafbar wurde. Es wundert mich gerade, dass es überhaupt strafbar wurde.

Heute ist nicht mal vorbei.

This day has it all. In die Decke kreischen und heulen, weil ich ein Papiertaschentuch nicht aus der Packung bekomme, das ich brauche, um mir die Heulnase zu schneuzen, die ich habe, weil mein Körper überall so juckt und fitzelt. In der S-Bahn-Station nicht die Arme einziehen, als jemand mit Tasche voll im Weg steht, sondern mit Absicht dagegenrempeln. Righteous anger, es ist 7.40 Uhr und ich bin nach dreieinhalb Stunden Schlaf auf dem Weg zur städtischen Pietät. Don’t fuck with me, seriously. Und macht mir besser einen Sitzplatz frei, sonst guck ich passiv-agressiv durch die Bahn und geb euch die gleiche schlechte Laune. (Effektivität = 0. Sollte mehr starren.)
Sitze dem Sachbearbeiter gegenüber und lasse mich ein wenig davon amüsieren, dass er klingt, wie der Saarbrückentatortpathologe, während er die Mindestkosten einer Säuglingsbestattung auflistet. Ich sage „krass“, 1000€ sind viel Geld für ein Kind, das nur auf die Welt kommt, um in Elternarmen zu sterben. Mein Ärger wird müde, auch weil ich husten muss, ganz schlimm husten, von nix, wie Staub verschluckt, und ich erinnere mich, dass ich schon mal Aschenstaub eines Menschen verschluckt habe, aber ob mich das zum Husten brachte – Spekulation.
Wir gehen in einen Nebenraum, da sind Urnen und Särge ausgestellt. Große Särge im Regal, ich denk „ja, das ist ein Sarg“ und „soso“. Auf der Friedwaldurne sind zwei Gingkoblätter drauf, das geht klar. Schwenk rüber zu den Babysärgen. Heilige Scheiße. Ich las schon, dass andere babylost parents erstaunt waren, wie klein diese Särge sind, ich weiß, dass so ein Sarg klein ist, und erschrecke trotzdem. Pappschachteln, 50 und 60 Zentimeter groß, in rauem Pappton oder glänzendem Weiß. Ich sage „Alter, ist das bizarr!“, der Sachbearbeiter bietet eine Pause an, ich stelle die Fragen, die ich habe, will aber viel lieber lauter zynische Kommentare raushauen. (190€ für die Überführung, denn Tote dürfen nur von Bestatter_innen transportiert werden und die sind in der Regel zu zweit. Besser so, nicht, dass sie sich an dem Sarg noch verheben. Ha. ha.) Während wir Details und Vorgehensweise zu Einäscherung und Beisetzung erklärt bekommen, flattern Füßchen an meinem Becken rum.
Heimweg, die Freude über ein richtig gutes Brötchen, ein Brötchen, das gut ist, weil das Brotmaterial daran gut ist. Diese erstaunliche Anstrengung beim Gehen und Stehen, jetzt tun nicht mehr die Füße weh, es zieht im Rücken und drückt auf die Scheide. Wollekauf in einem richtigen Wolleladen, ich trage eine weiche 25g-Kugel Pistazieneis heim, daraus will ich keimende Sprossen stricken. Daheim vergleiche ich die Pietätskostenberechnung einer meiner Mütter mit meiner Erinnerung vom Vormittag (war billiger damals), bin bitter, aber fühle mich okay damit. The sadz suck, being bitter is better. Auf der Friedwald-Internetseite will ich schauen, wie das mit den Sternschnuppenbäumen funktioniert und muss da doch weinen. Dann lese ich, dass die Urnen biologisch abbaubar sind, denke „cool!“ und bin so beeindruckt, dass ich dem Material Arboform Fist Bumps geben möchte. Mir ist warm und leicht, ich bin distanziert und empört, ich lache über das hier, lache sogar über so flache Youtube-Kommentare wie „Thom Bjork“, freue mich an dieser Sendung, mit Klatschen und offenem Mund, will was kaputtmachen und schimpfen, bin untendrunter kribbelmüde. Alles so nah beieinander; ich staune sehr darüber, wie viel feines Gefühl in eine Grundhaltung von Bitterkeit und Verärgerung eingefädelt ist.

Sommerferientagebuch, VII

Wenn man einen Spritzer Waldmeistersirup in das Wasser für Eiswürfel gibt, schmecken sie, nachdem man das meiste vom Saft ausgesaugt hat, nicht mehr nach gefrorenem Leitungswasser, sondern nach frischem Schnee. Einen Mund voll nehmen.

Ein Carepaket bekleben, füllen, adressieren. Hoffen, dass es nicht am Frankieren scheitert, oder daran, den Weg zum Briefkasten nicht hinzubekommen.

Nur Wasser trinken, um Eiswürfel darin knacken zu hören.

Hier fehlt Licht.

purl vs. Perl

ROW 1:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-K1-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 2:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-K1-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 3:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-YO-K1-YO-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 4:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-K3-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 5:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-K1-YO-K1-YO-K1-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 6:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-K5-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 7:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-K5-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 8:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-SKP-K1-K2TOG-P2-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 9:            K3-P1-K1-P1-K1-P2-K3-P2-K1-P1-K1-P1-K3 
ROW 10:          K3-P1-K1-P1-K1-P2-S2KP*-P2-K1-P1-K1-P1-K3 
ROW 11:          K3-P1-K1-P1-K1-P5-K1-P1-K1-P1-K3
ROW 12:          K3-P1-K1-P1-K1-P5-K1-P1-K1-P1-K3

Stricken ist wie Coden, ist so, wie ich mir Coden vorstelle. Ein Buchstabenmuster, das in eine Grafik umgesetzt wird, die Anleitungen kleine Intelligenztests. Wie ich schwitze, bis ich verstehe, dass alles viel einfacher ist. Knitting is poetry. Dann alles in Mustern sehen. Basslines sind gestrickt, bestimmt. Habe Ausschlag an Händen und Füßen, ein Perlmuster. Falten vom Denken und „knit, purl, knit, purl, knit, purl, purl, yarn over, knit“ als konzentriertes Mantra, das vom Juckreiz ablenkt. Mit ihren Symptomen sind Schwangerschaften schlecht geschriebene Programme, das Betriebssystem schießt Abwehrreaktionen. Fehler ohne Funktion. Nur muss nicht alles einen Sinn ergeben. Es muss nicht jedes Muster gelingen.

Sommerferientagebuch, VI

Seife nach pipi-leichtem Rezept von Frau Liebe gemacht. Nur nicht in Kugeln sondern so verschiedenfarbig herzförmig in eine Silikonschale hinein. Das ist eine gute Sache, die Hände werden nach jeder Farbe super sauber, immer wieder Seifenschaum abwaschen. Die Wasserfarbreste goss ich zu sammen, orangerot, das kam in eine Vase und färbt vielleicht die weißen Blüten im Strauß.

Schon zwei mal alleine Fahrrad gefahren. Es ist anstrengend, aber nicht schlimm.

Von der Geburt meiner Tochter geträumt, oder dem danach, in einem Dachzimmer. Sie lag einfach so neben mir, nackt und auf dem Bauch und war staunenswert klein. Ich stieß sie an, als mir auffiel, dass ich ja mal was machen könnte. Ihre Beine zappelten, also am Leben. Lag ab dann auf meinem Bauch, war immer noch klein und so wunderschön, dass ich im Traum wiederholte, wie wunderschön sie ist, ohne einmal zu zweifeln. Wenn es ein Mützchen gab, ist es ihr vom Köpfchen gefallen, das weiß ich nicht mehr. Aber ich traute mich, sie ganz anzusehen, und da war Haut auf ihrem Kopf und Haar auf dieser Haut. Hinten, unter der Haut, war das Köpfchen weich, wie ohne Knochen. Und dann Haar, starkes schwarzes Haar am Rücken und runter zu den Beinen. Ein Bärenkind, ganz der Papa. Ich habe vergessen, auf die Uhr zu sehen, dead baby slide shows nennen die Minuten genau (silent competition), ich nahm an, es war eine Viertelstunde, aber ich weiß es nicht. Danach noch Zeit mit ihrem toten Körper, der fester wurde und dunkler und sie in Kleidung.

Zwei Filmrollen abgegeben, Passfotos gemacht. Für Bewerbungen, die ich doch nicht geschrieben habe. Pro-Tip: die Fettflecken vom Bildschirm des Passbildautomaten wischen. Vorher.

Erster Versuchsbesuch seit sieben Jahren bei der lokalen Gruppe der politischen Jugendvereinigung meines Vertrauens. Ich sag mal „hostile“ als mir das deutsche Wort nicht einfällt, eine andere sagt später selbstverständlicher „hesitant“. Ich nehme das als gutes Zeichen. Nächste Woche werden wir basteln.

Sommerferientagebuch, V

In einem Nachbarhaus übt jemand Cello. Ich erkenne nur an der Tonleiter zu Beginn, dass es sich um Üben handelt. Manchmal Pausen in dem, was Etüden sein könnten. Immer weich und ein festes Seitenschwingen,. Ich möchte mich unter den Stuhl legen, auf dem der Körper mit der Bogenhand sitzt.
In unserem Haus übt jemand Jagd- oder Waldhorn. Das ist leichter als Üben zu erkennen. Wie oft ich Geige übe, kann man mir an den Fingernägeln ablesen.

N. ruft an, ich gehe ans Telefon. Ich soll Geld bei ihrer Fahrschule vorbeibringen, damit die praktische Prüfung am nächsten Tag nicht abgeblasen wird. Das Fahrschulbüro schließt in einer halben Stunde, ich muss mich sputen und bin so froh, den Anruf entgegengenommen zu haben, rechtzeitig helfen zu können, dass ich das Telefon nicht klingeln ließ. Abends klingelt sie an der Tür, wir tauschen Quittung gegen Geld. Der, den ich liebe, macht ihr Walnussnudeln warm, spielt ihr Mustapha von Queen vor. Sie lacht so sehr, dass wir besorgt sind, sie weine. Er noch mehr als ich, ich will ihn beruhigen. Sie zu beruhigen wäre schade, es ist ein schönes Lachen.

In Überlegungen dazu, wie man Heteronormativität nicht reproduziert, ist N. ein Haltepunkt. Meine Idee: Was man sich draußen mit Freund_innen des gleichen Geschlechts nicht traut, muss man mit seinem_seiner Heteropartner_in draußen nicht machen. Mit der Frage „Würde ich das auch zusammen mit N. machen?“kann ich mein Heteroverhalten (what I do, not what I am) reflektieren. Solange ich mit einer Freundin in der Öffentlichkeit schmusen oder Händchen halten kann, wir uns Küsse auf den Mund geben können, kann ich das auch mit dem, den ich liebe.

Auf dem Baum gegenüber sitzen zwei Tauben auf einem Ast und klauen sich gegenseitig den Kaugummi aus dem Schnabel. Es sieht grob aus, aber das liegt am Material ihrer Münder.