7.1.

Einen Einstieg finden.

Difficult shit first –

Zur Nacht noch unresolved feelings, weil ich eine Mail von einer Professorin aufgemacht habe, die mich und andere undisclosed recipients fragt, warum wir uns so schwer mit dem Propädeutikum tun. Das erste habe ich 2013 schon nicht abgeschlossen. In der Zwischenzeit habe ich mit viel Anlauf sehr gute Hausabeiten geschrieben. Jetzt darüber lernen zu sollen, wie man wissenschaftlich arbeitet, war weird, aber nicht der Grund, warum ich dieses Semester schon wieder scheitere. It‘s not you it‘s me. It‘s not you it‘s paid work, unpaid work, lack of imagination.

Mit Mama telefoniert. Sie hat mir erklärt, warum die Sprachlernapp es als falsch angezeigt hat, als ich two apples in doi mere übersetzte. Gelernt, dass un măr nicht männlich ist, sondern neutral. Und dass zwei neutrale Dinge weiblich gezählt werden, also două mere. Was ich nicht lernen werde, ist wie man măr oder mărul ausspricht, das R kleidet meinen Rachen aus, rutscht unter die Zunge und bleibt dort liegen, schlapp und ergeben.

Das große Kind nennt seinen Lieblingspulli Schlabberino. Er ist zwei oder drei Größen zu groß und liegt jetzt auf der Heizung neben Regenbogensocken in Größe 41, die es mir nicht wiedergeben will. Sie warten mit mir auf morgen.

 

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