Ungare Gedanken zum Thema Frauenstreik. Ich mag die Idee, frage mich, wie ich sie umsetzen kann. Und alles ist nichts:

Ich muss am entsprechenden Tag Lohnarbeiten. Je mehr ich am Freitag auf der Arbeit verbringe, umso weniger Arbeit und Stress habe ich mit meiner Arbeit am Wochende. Offiziell streiken kann ich nicht, es ist ein politischer oder symbolischer Streik, ohne Gewerkschaft im Rücken. Ich könnte Urlaub nehmen. Aber dann verliere ich einen Urlaubstag, den ich eher brauche, wenn ich Geburtstag habe, wenn ich im Sommer wegfahren möchte. Außerdem bliebe meine Arbeit so an Kolleginnen hängen, und wie solidarisch ist das.

Muss ich am entsprechenden Tag carearbeiten? Das große Kind abends bei der Kindergartenübernachtung abgeben, weil ich das möchte, das wars. Den Rest: zur Kita bringen, abholen, zum Musikkurs bringen, zur Falkengruppenstunde bringen, wieder heimfahren, das macht am Freitag alles mein Partner. Meine nichtbestreikbare Arbeit für den Tag ist es, meine Termine und Pläne zusammenzuhalten. Sachen, die ich für mich machen will, dann Lohnarbeit, dann auf die Frauentagsdemo (Plakat auf die Arbeit mitnehmen), dann nach Hause zur Übernachtungsverabschiedung, dann Frauentagsempfang im Römer (dort die feinsten Menschen wiedersehen) und danach, irgendwann, zuhause, auf einen Kurzurlaub hoffen.

 

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