Müdigkeiten und müde Traurigkeiten.

Ein Beet zu zweieindritteln von Moos und Laub und Unkraut befreit. Dabei den Gartengrubber ausgeworfen wie eine Angel, es ist eine Wurzel an den Haken gegangen, ich hole sie ein und krümele Erde aus ihr heraus. Die Erde mit den Schuhen auf die Arbeit schleppen, ich sehe in Schlingern, wohin ich achterte im Stand, oder dem, was ich für einen Stand hielt. Schlieren, die von Weitem aussehen, als hätte ich Hundekot mit den Sohlen verteilt, ohne es zu merken.

Ein Muskelkater. Am Abend. Morgens verkatert. Ich bin das nicht gewöhnt, Biere, Wein, Zigarettenfilm auf meiner Kleidung. Ich bin das nur gewöhnt vom zu spät ins Bett und trotzdem Aufstehen müssen. Ich stehe auf und gehe darüber hinweg.

Was ich jetzt machen könnte, ein Ei weichkochen, Tomatensamen ziehen, das Wohnzimmer auf- oder die Spülmaschine einräumen. Aber ich liege schon neben dem großen Kind, das um 22 Uhr noch nicht eingeschlafen war, müde Beine, müde Augen, die kleinen Kater wollen sich einrollen und ich mit.

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