21.3.

Frühling lässt sein blaues Band und ich möchte mich darin einwickeln. Mit Rosen bedacht, auf einer Wiese. Und liegen und warten auf Regen aus Kirschblüten und Magnolien, die Lider zugedeckt, dann aufgeweckt.

Ich bin frühlingsverbunden. Will Sämereien leerkaufen, aber warte noch auf das, was ich bereits gesät habe, und muss ein Bett bereiten für alles, was wird, ehe ich mehr Körner auf Erde streusel. Alle Babys auch versorgen können. Wie euphorisch der Samen-Andreas ist, wie ich – nicht heute alle Sämereien leerkaufen, na gut, aber morgen vielleicht, oder übermorgen. Eine selige Unvernunft.

Pathetischer Pups, der Text, ich bin in einem Müdigkeitstaumel, ein Nachmittag nach nicht geschlafen. Ein Vormittag an der Sonne und ich habe so viel erledigt, ich bin es auch. Bin schneller gelaufen, als ich konnte, das erste Mal Seitenstechen, war Spazieren und Essen, habe ein Buch fertig gelesen und ein Neues begonnen, Yogaschreibenrumänisch erledigt, auf wackligen Beinen Unkraut gezogen, mit Sonnenhut, und den Weg alleine nach Hause geschafft, ohne im Bus einzuschlafen. Das Licht ein Schmatzer auf die Wange, es verabschiedet sich bis morgen. Kein Grund für #fomo, my dear. Morgen früh, lalala, wirst du wieder geweckt. Oder heute Abend. Kaffee wartet schon.

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