14.4.

Morgen beginnt die Uni und ich male Pläne. Stundenpläne, mit allen Seminarvariationen, provisorisch. Realistischere Stundenpläne, denen alles fehlt, wo ich nicht reinkommen kann, auch wenn ich es will, weil die Warteliste keine Warteliste hat. Denen alles fehlt, was nur nützlich klingt, aber keinen Joy sparkt oder zuviele Gruppenarbeiten verlangt. Das erste Mal ausgerechnet, wieviele CP mein ausgedünnter Stundenplan bringt, irgendwas zwischen 40 und 50, gedacht, aha, und jetzt? Mit der Googlesuche wieviele cp pro semster, Autofill wusste bereits, was ich will, herausgefunden, dass er weiterhin viel zu üppig ist. Ich falle immer wieder in die gleiche Falle, alles voll und dann habe ich keine Zeit zur Vorbereitung und lasse alles fallen.

Morgen beginnt die Uni und ich male Pläne. Richtige Tagesstrukturpläne, von Aufstehen bis Schlafengehen, ich rechne Fahrtzeiten mit rein aber nicht Mahlzeiten, Ich klopfe den Plan ab: um Mitternacht schlafen gehen, haha, guck mal auf die Uhr. Die To-Do-Liste hat immer noch den Hosenlatz offen. Ich male Pläne und fülle Lücken mit Buntstiften. Mir kommt oft was dazwischen, meistens ich selbst, der Plan wird mich nicht zu Disziplin zwingen. Aber eins ist er wert, so provisorisch er vor mir liegt: ich sehe, dass ich keine Zeit habe. Ich sehe die Lücken, in die ich Textvorbereitung quetschen könnte, zwischen 21 und 23 Uhr. Was alles nicht hineinpasst an (self-)Carearbeit und Unwägbarkeiten, an Müdigkeiten und Medienkonsum. Dass weniger machen gut genug ist.

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