19.4.

Sich ins Aufwachen hinein schreiben statt in den Schlaf. Neben mir ein warmes haariges Atmen, die eigenen Augen noch soft schlafsandvertränt. Zwei Tage hintereinander bin ich weit vor Mitternacht ins Bett gegangen, zwei Tage hintereinander dann deutlich vor Sonnenaufgang aufgewacht, es kann nützlich sein, wenn man was daraus macht, Aufstehen zum Beispiel.

Ich bin sehr froh, dass die erste Uniwoche ins lange Feiertagswochenende fällt, es ist ein weicher Anfang. Im Wintersemester fiel sie in einem Mischung aus PMS und Erkältung; ich bin mit Migräne nach Hause, habe mich übergeben und direkt danach wieder in die Uni geschleppt, um meine Seminarzulassung nicht zu verlieren.

Das kleine Kind spricht nicht nur Sachen nach, für Klang und Spiel, es behält sich Worte, wie wichtig sind, wie „hefe“, also helfen, kann so morgens müde darum bitten, aus dem Schlafsack geschält zu werden. Oder verblüfft die Familie, wenn es „Ef, ef“ ruft, weil die Straßenbahn Nr. 11 vorbeifährt, so lange, bis es bei der Straßenbahn Nr. 14, 21, 12, der U-Bahn, der S-Bahn „Ef!“ ruft.

Das kleine Kind, das Minuten nach mir wach wird, frühstücken will – ich stille es auf dem Sofa, bis ich müde werde, bis ich selbst fast wieder in den Schlaf gestillt bin.

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